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PLMA 2026 in Amsterdam: Was Private Label jetzt bewegt
veröffentlicht am
16.06.2026Drei Tage Messe, viele Gespräche, ein klares
Bild: Private Label wird anspruchsvoller. Auf der PLMA 2026 in Amsterdam ging
es nicht nur um Preis, Menge und Verfügbarkeit. Gefragt waren Produkte mit
eigenem Profil.
Vom 19. bis 20. Mai war Erbacher Food
Intelligence auf der PLMA vertreten. Die Messe gilt als weltweit größte
Fachveranstaltung für Private Label. 2026 kamen 3.346 ausstellende Unternehmen
aus 80 Ländern zusammen, dazu mehr als 18.000 Fachbesucher aus 116 Ländern.
Für Erbacher Food Intelligence ist die PLMA
seit vielen Jahren ein wichtiger Branchentreff. Einkäufer, Produktentwickler,
Vertriebsteams und Marketingentscheider kommen hier direkt miteinander ins
Gespräch. Genau daraus entsteht ein guter Eindruck davon, was den Markt aktuell
bewegt.
Private Label braucht mehr eigenes Profil
Ein zentrales Signal der Messe: Private Label
wird stärker als eigenständiges Markenangebot verstanden. Natürlich bleiben
Preis und Verfügbarkeit wichtig, reichen allein jedoch nicht mehr aus.
Viele Handelsmarken suchen heute nach
Produkten, die im Regal auffallen, zur Zielgruppe passen und einen klaren
Mehrwert bieten. Es geht um Sortimente, die nicht austauschbar wirken und um
Produkte, die erklären, warum sie gekauft werden sollen.
Das zeigte sich auch in den Gesprächen am Stand
von Erbacher Food Intelligence: Besonders gefragt waren proteinreiche Produkte,
Fleischalternativen
und Clean-Label-orientierte Konzepte. Gleichzeitig suchten viele Besucher nach
Wegen, individuelle Produktideen technisch sauber umzusetzen und daraus
marktfähige Lösungen zu entwickeln.
Protein in aller Munde
Eines der stärksten Themen auf der PLMA 2026:
Protein. Laut Messeteam stießen vor allem proteinreiche Produkte und Proteincrispies
auf großes Interesse.
Auch auffällige Formen waren gefragt:
Zimtschnecken-Formate, Herzen, Schmetterlinge oder andere Varianten, die einem
Produkt sofort mehr Eigenständigkeit geben. Details, die zunächst klein
erscheinen – aber im Regal den großen Unterschied machen können.
Denn erfolgreiche Private-Label-Produkte
überzeugen nicht nur über Rezeptur und Nährwerte. Auch Form, Farbe, Größe und
Geschmack entscheiden mit. Passt das Produkt zur Marke? Fällt es auf?
Funktioniert es in der bestehenden Linie? Gibt es einen echten Grund, es ins
Sortiment aufzunehmen?
Genau hier entstehen die spannenden Projekte:
wenn Produktidee, Anwendung und Umsetzung zusammenpassen.
Von Cerealien bis Fleischersatz
Am Stand präsentierte Erbacher Food
Intelligence Produktmuster aus mehreren Anwendungsbereichen:
von Fleischersatz
und Panade
über Cerealien
und Müsli
bis hin zu Riegeln,
Dragees,
Schokolade
und Snacks.
So wurde deutlich, wie unterschiedlich sich Extrudate
und strukturierte
Komponenten einsetzen lassen: Je nach
Anwendung können sie Protein liefern, Textur schaffen, Produkte optisch
aufwerten oder ein bestimmtes Mundgefühl unterstützen.
Erbacher Food Intelligence auf der PLMA: Unsere Highlights
Diese Produktmuster präsentierten wir unter
anderem an unserem Stand:
- TVP
für Fleischersatz:
Weizenprotein-Texturat mit 65 % Protein sowie Erbsenprotein-Texturat mit 70 %
Protein
- Ingredients
für Panadenlösungen: Mais-Discs
und Kartoffel-Crumbs für Panaden mit einem besonderen Mundgefühl
- Frühstückscerealien:
Sojaprotein-Flakes mit 49 % Protein, glutenfreie Mais-Quinoa-Kissen, rosa Bio-Weizenherzen
und Weizen-Zimtschnecken
- Ingredients
für Schokoladenprodukte &
Riegel: verschiedene Crispies auf Basis
von Reis, Soja-, Milch- oder Sonnenblumenprotein, teils glutenfrei, vegan oder
ohne Zuckerzusatz
- Snacks:
etwa Linsen-Sonnenblumenprotein-Flips, Mais-Quinoa-Sterne oder Dattel-Hafer-Snack-Bites
Muster machen Möglichkeiten sichtbar
Besucher konnten am Stand sehen, anfassen,
probieren und entdecken wie stark sich Form, Farbe, Größe und Geschmack an
unterschiedliche Anforderungen anpassen lassen. Genau das half vielen
Gesprächspartnern, eigene Projektideen konkreter zu denken. Das gilt besonders
für Produkte, die erklärungsbedürftig sind – etwa proteinreiche Extrudate,
texturierte
Komponenten oder Snackformate
mit besonderer Optik.
Aus einer vielen Möglichkeit wird dann
schneller eine konkrete Frage: Könnte das zu unserer Marke passen? Zu unserer
Anwendung? Zu unserem Sortiment?
Maßgeschneiderte Entwicklung bleibt entscheidend
Ein wiederkehrendes Thema am Stand war die
Frage: Was lässt sich technisch umsetzen? Viele Besucher kamen mit konkreten
Vorstellungen. Andere wollten zunächst verstehen, welche Optionen es überhaupt
gibt. Welche Formen sind möglich? Welche Farben? Welche Geschmacksrichtungen?
Welche Proteingehalte? Welche Texturen? Und wo liegen die technischen Grenzen?
Genau hier ist Beratung wichtig. Nicht erst am
Ende eines Projekts, sondern früh im Entwicklungsprozess. Denn je früher Idee,
Anwendung und technische Machbarkeit zusammen gedacht werden, desto stimmiger
wird das spätere Konzept.
Aus Sicht des Messeteams ist das ein zentraler
Bedarf im Private-Label-Markt: Unternehmen suchen Partner, die individuelle
Anforderungen verstehen und in realisierbare Produkte übersetzen können. Bei
Erbacher Food Intelligence sind sie hier genau an der richtigen Adresse. Sie
suchen einen solchen Partner? Dann kontaktieren
Sie uns direkt.
Unser Fazit:
Die PLMA 2026 hat mehrere Entwicklungen
bestätigt:
- Protein bleibt ein starkes Thema
- Fleischalternativen werden anwendungsspezifischer
- Clean Label bleibt wichtig
- Individuelle Produktentwicklung gewinnt an Bedeutung
- Private Label braucht ein klareres eigenes Profil